Das Fundbüro der Fotografen

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich während meiner Fotoausstellung von einem Reporter angesprochen. So gesehen gehört das zum Naturprinzip eines Reporters. Seine Frage war aber so klug, dass ich keine Antwort aus dem Ärmel schütteln konnte, was mir sonst immer gelingt. Und das Naturprinzip eines Fotografen ist die Ausdrucksstärke in Bildern. Frei nach den Worten, dass Bilder mehr sagen als tausend Worte. 

Vor kurzer Zeit begleitete mich der Reporter auf einer Fototour in einem verlassenen Gebäude, irgendwo in Norditalien. Begleitet wurden wir von den beiden Fotomodels; Samira Herren und Jessy Stephan. Pascale Müller gab der natürlichen Schönheit den Feinschliff und Patrik Kobler war sinngemäss mit Block und Schreiber unterwegs. 

Fotografen geben oft an, auf der Suche nach dem perfekten Bild zu sein. Aus meiner Sicht ist das "Humbug" und ich suche eher nach Inspiration. Genau diese Inspiration fand ich vor langer Zeit unter dem Pseudonym "Red Cross Chapel". Es handelte sich um wundervolle Bilder von einem verlassenen Gebäude. Ich war so faszinierte, dass ich mir diese Räume mit einer Person vorstellte und begann mit der Suche nach diesem Gebäude. Im Anschluss begann ich die Planung der fotografischen Umsetzung. 

Weshalb stellst du schöne Personen in verlassene Gebäude? 

Man hält die Vergangenheit bildlich fest und stellt mit Models einen emotionalen Bezug zur Gegenwart her.

 

Ein herzliches Dankeschön an folgende Personen, welche in "meine" Welt eingetaucht sind:

Patrik Kobler (Chefredaktor Appenzeller Zeitung)

Pascale Müller (www.simply-stylish.ch)

Jessy Stephan (Fotomodel)

Samira Herren (Fotomodel)

 

 

Ps: Der Inhaber der MIneralflaschen darf sich gerne im Fundbüro melden.